BÖHKE INSIGHTS AUGUST

Markt

  • Die positive Q2-Berichtsaison, das weiterhin starke Konjunkturwachstum und Ankündigungen für Aktienrückkäufe vieler Unternehmen unterstützen im vergangenen Monat die Aufwärtsdynamik der Aktienmärkte.
  • Steigende Wachstumssorgen aufgrund der Ausbreitung der Corona-Delta-Variante sowie die Aussicht auf eine abnehmende monetäre Unterstützung der US-Zentralbank belasteten allerdings den Anlegeroptimismus, weshalb unter der Oberfläche verstärkt defensive Sektoren wie Gesundheit und Versorgung gefragt waren.
  • Nachdem Investoren zu Beginn des Monats Sicherheit in den Anleihenmärkten gefunden hatten und die Renditen infolgedessen niedrig waren, haben sich diese bei bonitätsstarken Anleihen zuletzt wieder etwas nach oben bewegt. Einer der Haupttreiber war der sich erhöhende Druck auf den Realzins aufgrund der weiter angestiegenen Inflation in den USA und Europa.

Fonds-Highlights

  • Unsere Performance seit Jahresbeginn konnten wir per Ultimo August auf 7,95% ausbauen. Gewinnmotor war im vergangenen Monat erneut unser Aktienanteil, wenngleich unsere Anleihen ebenfalls einen positiven Beitrag leisten konnten.
  • Auf Einzeltitelebene erzielten unsere Tech-Titel NVIDIA, EPAM Systems und Alphabet den höchsten Erfolgsbeitrag, da Technologieunternehmen aufgrund der Robustheit gegenüber dem Coronavirus wieder stark nachgefragt waren. Außerdem waren die Quartalsergebnisse dieser Unternehmen erneut mehr als zufriedenstellend.
  • Demgegenüber profitierten im Anleihenbereich insbesondere unsere Anleihen aus Schwellen- und Grenzmärkten, da diese auf der Suche nach Rendite erneut sehr gefragt waren.

Ausblick

  • Wir rechnen damit, dass sich der Renditeanstieg am Anleihenmarkt verstetigen wird, weshalb wir eine strategische Absicherung auf fallende Anleihenkurse aufgebaut haben.
  • Des Weiteren haben wir die Kursgewinne unserer Technologieaktien realisiert und den Fokus stärker auf konjunkturunabhängige Segmente wie Gesundheit und Versorgung gelegt. Diese Sektoren weisen eine moderate Bewertung auf, reagieren nicht so sensibel auf steigende Zinsen und sind weniger anfällig für ein sich abkühlendes Wirtschaftswachstum.
  • Hinsichtlich der steigenden Unsicherheiten und bereits teilweise hohen Bewertungen an den Aktienmärkten werden wir unsere Aktienquote auf unsere neutrale Quote von ca. 55% reduzieren.
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